Nektarinen: Das Powerfood für unsere Sommerhaut

Es war gar nicht so, dass ich unbedingt über Nektarinen schreiben wollte, weil ich so viele tolle Geheimnisse über sie kannte. Oder weil sie so viel besser als andere Obstsorten sind. (Spoiler: Sind sie nicht. Eigentlich ist kein Obst besser als das andere). Aber: Sie sind einfach so lecker. Und so hübsch. Deshalb war mir klar, dass sie einen Platz hier verdient haben. Und deshalb habe ich angefangen, mich ins Thema einzulesen – und herausgefunden, was Nektarinen gesund macht. Hier kommen die Antworten auf all meine Fragen.

Was sind Nektarinen eigentlich?

Die Frage klingt vielleicht komisch – aber die Antwort ist gar nicht so leicht. Denn was genau eine Nektarine ist, darüber gehen die Meinungen in verschiedenen Quellen auseinander. Eine glatte Pfirsich-Art, heißt es manchmal. Eine Mutation des Pfirsichs, heißt es woanders. Oder: Eine Kreuzung von Pfirsich und Pflaume. Fest steht: Nektarinen sind irgendwie mit dem Pfirsich verwandt – was sie schon rein optisch beide nicht leugnen können.

Nektarinen: Gesund und super für die Haut!

Wann haben Nektarinen Saison?

Wenn wir eine ganz breite Spanne angeben wollen, dann wachsen Nektarinen angeblich von April bis Dezember. Aber: Die meisten von ihnen gibt es zwischen Juni und Oktober – was jeder weiß, der ein bisschen darauf achtet, nicht alles das ganze Jahr über und zwar sofort und bitte billig zu kaufen.

Gibt es auch regionale Nektarinen?

Ich war vorher ziemlich überzeugt, dass Nektarinen und Pfirsiche nur irgendwo im Süden wachsen – und hatte deshalb immer ein leicht schlechtes Gewissen, wenn ich sie trotzdem gekauft habe. Ökologischer Fußabdruck und so. Aber jetzt habe ich gelernt: Es gibt sie auch bei uns. Zwar nur im August und September und nur in warmen Gegenden und nicht ganz so viele – aber es gibt sie.

Deshalb habe ich jetzt sogar schon über die Marktschwärmer Pfirsiche aus dem Rheinland bekommen und mir sind bei Instagram ganz viele selbstgeerntete Nektarinen begegnet. Ein Nektarinenbaum im Garten – neuer Stoff für die lebenslange Wunschliste.

Nektarinen: Gesund und super für die Haut!

Warum sind Nektarinen gesund?

Kommen wir zu der hier so oft entscheidenden Frage: Welche Nährstoffe enthalten Nektarinen – und wie liefern sie uns besonders viel Power?

  • Nektarinen enthalten viele wichtige Mineralstoffe und Vitamine, unter anderem Kalium. Das hat im Körper viele Funktionen. Eine davon: Es ist am Wassertransport im Körper beteiligt und sorgt so zum Beispiel dafür, dass unsere Haut immer gut mit Feuchtigkeit versorgt wird.
  • Außerdem ist Vitamin B3 (Niacin) dabei, das eine zentrale Rolle in verschiedenen Stoffwechseln spielt und ebenfalls den Feuchtigkeitsgehalt der Haut regelt – hier sind Nektarinen also gleich doppelt gut.
  • Das Fruchtfleisch der Nektarinen enthält auch noch viel Beta-Carotin (was man auch an der Farbe erkennt) – und das kämpft als Antioxidans im Körper gegen freie Radikale, die Krankheiten auslösen können und unsere Haut schneller altern lassen. (Offenbar hängen Nektarinen sehr direkt mit einer schönen Haut zusammen – war mir vorher auch nicht klar. Und das ist vor allem im Sommer super, wenn sie durch Hitze und Sonne belastet wird. Wie gut, dass es genau dann Nektarinen gibt.)
  • Und Magnesium ist auch dabei: Das macht unter anderem unsere Knochen und Zähne stark.

Kann man auf Nektarinen allergisch sein?

Klar – wie auf eigentlich fast alle Obstsorten. Nektarinen und Pfirsiche gehören aber tatsächlich zu häufigen Allergenen und es werden Kreuzallergien mit verschiedenen Pollenallergien diskutiert. Wer hier betroffen ist, sollte bei Nektarinen also etwas vorsichtig sein.

Nektarinen: Gesund und super für die Haut!

Großartige Rezepte mit Nektarinen:

Und selbstverständlich gibt’s zum Schluss noch Tipps, wie Nektarinen am besten schmecken (außer pur natürlich, pur geht immer).